Vom Kiez zum Kap

Sommer 2006: Wir haben die Welt zu Gast – zumindest die fußballverrückte. Super Wetter, Public Viewing – Gänsehaut-Stimmung in den Stadien. Das WM-Jahr 2006 hieß für uns – kein Tag ohne Fußball.

Sommer 2009, ein Donnerstag: Fc Sankt Pauli Clubheim, kurz nach dem Training der Achten Herren, unserer Mannschaft. Nach einigen Bieren kommt das Gespräch auf die nächste Fußball-WM. Wildes Afrika. Schnell ist klar, wir müssen da hin. Wollen in die WM-Stimmung von 2006 zurück. Fliegen? Nein, mit dem Auto. Abenteuer, Land und Leute locken. Eine Schnapsidee, die Herbst 2009 mit dem Kauf eines VW Bullis mehr und mehr Gestalt annimmt. Ein T3 Syncro ist unsere erste Wahl, schließlich wollen wir nicht irgendwie durch Afrika rumpeln.

Der Jahresurlaub reicht nicht aus, drei Monate müssen es mindestens sein. Auch die halten unserer Planung nicht stand, am Ende stehen fünf auf Bernds Antrag für unbezahlten Urlaub. Kay hat es einfacher, als freier Grafiker muss er zumindest niemanden um Erlaubnis fragen. Und Maria, unsere Begleiterin für zweieinhalb Monate, bekommt die Auszeit sogar von ihrem Arbeitgeber bezahlt.

Die Routenwahl durch Afrika erweißt sich als schwierig. Anfangs favorisiert – die Westpassage. Im Januar verworfen, der globale Terrorismus sucht Entführungsopfer und das genau auf unserer Route. Schade. Jetzt steht der Weg entlang der Ostküste. Auch hier werden uns spannende Regionen erwarten, viele Geschichten zu erzählen sein.

 

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