Damaskus

Kaum zu glauben aber der Verkehr in Damaskus ist noch chaotischer als in Istanbul. Die Hube wichtiger als der Blinker. Es gibt Regeln, die wir nach einiger Zeit begriffen haben, zum Beispiel wer Rechts abbiegen möchte, macht das auch bei Rot, und Regeln, die wir immer noch nicht durchschauen – wer hat Vorfahrt im Kreisverkehr? Aber auch hier funktioniert unsere Taktik: Vorsichtig in die Kreuzung pirschen und im richtigen Moment durchstoßen. Noch übler ist das Parken, selbst erfahrene Eimsbüttler würden hier an ihre Grenzen stoßen. Nach langem Suchen finden wir eine Lücke, müssen dafür lediglich ein paar Mülltonnen beiseite räumen und ein Verkehrsschild verdrehen. Die Stadt selbst ist der Hit, ein Basar mit unzähligen Gassen, Gerüchen und einer Menge Gedrängel, Teestuben und die sehenswerte Moschee Umayyad. Für uns überraschend wie entspannt man im Gotteshaus bummeln und fotografieren kann. Keiner fühlt sich gestört, solange man die Andacht respektiert. Und natürlich – das Christenviertel, mit Fußball und Bier in der Kneipe. So macht Reisen Spaß.

 

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1 comment to Damaskus

  • Gunnar Witt

    Moin Bernd,

    grüße aus Ditschiland. Lese regelmäßig Eure Berichte. Viel Spaß noch.

    Gunnar