Petra

Wir kommen erst um kurz vor 16h00 an, der erste unfreundliche Jordanier, den wir treffen, verlangt patzig 33 Euro Eintritt pro Nase und beantwortet keine unserer Fragen. Genervt verlassen wir Petra Richtung Aqaba, es gilt am nächsten Tag das Visum für Ägypten zu besorgen. Soweit der Plan, klappt nur nicht: Freitags und sogar samstags ist Ruhetag, das heißt mindestens zwei weitere Tage in Jordanien. Also wieder auf nach Petra, schön früh damit es sich lohnt. Und dann das: Schnee und Hagel, offensichtlich bringen Hamburger ihr Schiet-Wetter sogar in die Wüste mit. Nach einer 120 Kilometer Horrorfahrt, mit einer Sicht unter 30 Meter, Blitz und Donner landen wir in Petra, um zu erfahren, dass die antike Stadt geschlossen ist, schlicht abgesoffen. Okay, wir lassen uns nicht endmuntern, schlagen in der Nähe des Einganges unser kaltes Nachtlager auf. Es hagelt und stürmt, viel Hoffnung auf Einlass am nächsten Tag machen wir uns nicht. Bei gefühlten minus zehn Grad und tatsächlichen Null Grad, zur Erinnerung wir sind in Jordanien, schlottern wir durch die Nacht um an einem Wolken verhangenem Morgen aufzustehen. Wir haben uns zu viele Sorgen gemacht – wir sind drin – und das Frieren hat sich gelohnt: Der Gang durch den engen Siq, die aus dem Indianer Jones bekannte Schlucht, der Blick auf das in den Fels geschlagene Schatzhaus und die vielen weiteren Gebäude, zum Teil deutlich älter als 2000 Jahre lohnt sich. Wir machen eine längere Wanderung und sind beide total begeistert. Unser Tipp: Fahrt in eurem nächsten Urlaub nach Petra in Jordanien.

1 comment to Petra

  • joestaat@yahoo.de

    Hi Ihr beiden,
    wir haben nachts zehn Grad minus, hat wieder geschneit. Pauli verliert, Schiris echt schwul, Fußballplätze vereist – ich beneide Euch. Alle the best, Joe

Leave a Reply

 

 

 

You can use these HTML tags

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>