Metema-Gonda

Unser Etappenziel für diesen Tag: Der Campingplatz von Kim und Tim am Lake Tana. Zu optimistisch, die rund 200 Kilometer starten zwar optimal auf Asphalt, wir haben aber in unserer Zeitplanung den Verkehr in Äthiopien unter-schätzt: Selbstmordziegen, stumpfe Rindviecher, tollkühne Esel und ein Volk, das offensichtlich auf der Straße lebt, drücken das Tempo. Dorf hinter Dorf schmiegt sich an das schmale Asphaltband, im Slalom geht es langsam voran. Die vielen Äthiopier sind dabei nicht schüchtern, sagen was sie von den Farangi – den Weißen – wollen: „plastic, plastic, plastic,“  „money, money, money“ oder „pen, pen, pen.“ Wer nichts gibt, bekommt schon mal ein Stein aufs Blech gedonnert. Gegen neun Uhr abends erreichen wir, ohne Dellen, die erste Etappe in Äthiopien. Die holländischen Campbetreiber wissen was uns fehlt: „Habt ihr Hunger – wollt ihr ein Bier,“ hier sind wir richtig. Unsere Truppe ausgetrocknet aus dem Sudan – Kim und Tim durstig nach einer Gruppe von Wasser trinkenden Vegetarierinnen. Zeit für eine Holländisch-Deutsche Nacht, reichlich Bier und Schnaps. Der Hinweis im Dunkeln aufzupassen, um nicht auf eine Schlange oder einen Skorpion zu treten, kommt allerdings nicht mehr bis zu unseren alkoholvernebelten Hirnen – anders lassen sich die ungewollten Rollen durchs Gebüsch nicht erklären. Die kleinen Tierchen beweisen allerdings Geschmack, verschonen uns – Glück gehabt.

Ein Traum: Der Standplatz des Bullis, an einem Hang, mit wunderschönem Blick auf das Wasser. Seeadler kreisen direkt über uns, fangen vor unserer Nase Fische, lassen sich nicht einmal von unseren Schwimmversuchen im See stören. Drei Tage gönnen wir uns diesen wunderschönen Platz und die Gastfreundschaft der Niederländer, es geht weiter Richtung Gonda. Auf der Fahrt fällt auf, egal ob auf den Dächern der Minibusse, auf den Ladeflächen von Eselskarren oder am Seil hinter Fußgängern – überall sieht man Ziegen. Schnell ist klar warum, Ostern endet die Fastenzeit der koptischen Christen und damit das Leben vieler Ziegen. Kein Feiertag für die gehörnten Tiere. Zwar geht es uns nicht ans Fell, aber auch wir kommen nicht in Osterstimmung, zu groß sind die Nebenwirkungen der Festtage – die Pfaffen bringen uns um den Schlaf, fangen gegen zwei Uhr Nachts an zu singen und machen das, mit kurzen Unterbrechungen, bis in den Vormittag hinein. Blöderweise haben sie sich einen Trick bei den Moslems abgeschaut – kommt der Gläubige nicht zu dir ins Gotteshaus, besuche ihn per Lautstärker in Wohn- und Schlaf- zimmer, beziehungsweise in unserem Fall im Bulli. Insgesamt haben wir vier durchwachte, nervige Nächte zu überstehen.

 

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