Botsuana – Kapstadt

Vorsicht, teuer – Durch Sambia bitte nur mit vollem Portemonnaie: Der kurze Trip durch das afrikanische Land hat uns fast 300 Dollar gekostet – Ganz anders ist Botsuana, keine teuren Visa, nur eine Gebühr für die Straßenbenutzung wird kassiert. Gut angelegtes Geld, das Fahren macht hier, auf perfekt ausgebauten Straßen, wirklich Spaß. Mit nur zwei Millionen Einwohnern dünn besiedelt, begegnet uns Anfangs kaum ein Auto, dafür stehen reichlich Elefanten und Giraffen neben der Straße. Leider gilt dieser Überfluss in der Tierwelt nicht für das Dieselangebot, unser Selbstzünder braucht frischen Saft und die Tankstellen an der Grenze sind alle leer. Aber endlich haben wir mal Glück, der Sprit aus unserem letzten Kanister reicht, um 150 Kilometer später eine volle Zapfsäule zu finden. Gehetzt geht es weiter, viel Zeit für die wunderschöne Natur bleibt so nicht – schade – dafür sind wir aber nur einen Tag später an der Südafrikanischen Grenze – nur noch 1500 Kilometer bis Kapstadt. Oh man, das fühlt sich gut an. Beim Endspurt wird schnell klar, wir kommen auf den letzten Metern Europa näher als Afrika: Straßen, Häuser, Einkaufszentren, die Autos auf der Straße – alles fast wie bei uns im Okzident.

Eine Nacht noch schlafen, 400 Kilometer bis Kapstadt – aufgedreht und gleichzeitig nachdenklich sitzen wir bei Temperaturen um Null Grad im Auto – 123 Tage Fahrzeit, 19.309 Kilometer seit Hamburg – zweimal waren wir kurz davor aufzugeben und jetzt endet unsere Reise durch Afrika. So richtig begreifen können wir es noch nicht, zu sehr ist das Fahren und Leben mit dem Bulli für uns „normal“ geworden, fast zur Routine.

Gut, dass unser Empfang so herzlich ist: Kays Schwester lebt mit Mann und kleiner Tochter in Kapstadt, quartiert uns in ihrer wunderschönen Ferienwohnung ein – Blick auf den Atlantik, und reichlich Grillfleisch inklusive.

Viel Zeit zur Erholung bleibt allerdings nicht: Am nächsten Tag geht es zum ersten Mal ins Stadion. England vs. Algerien. Feiern, Fan-Meile, Fußball – der Funken springt über – WIR SIND ANGEKOMMEN!

Stopp. Noch nicht ganz, eine Sache gilt es noch zu erledigen – auf, auf mit dem Bulli zum Kap der guten Hoffnungen, schließlich heißt unsere Reise „Vom Kiez zum Kap.“

3 comments to Botsuana – Kapstadt

  • Jan

    War das der letzte Bericht? :(

    Bulli?

    Wieviel Spiele angeschaut?

    etc. etc.

  • Hallo Habe mail geschrieben…im Bericht ist BOTSWANA falsch geschrieben…auch auf Deutsch :)
    Gruese Paul aus Jeffreys Bay

  • Kay

    Hallo Paul,

    Du hast mir heute 3 emails (mit einigen Schreibfehlern) und jetzt auch noch diesen Eintrag geschrieben (keine korrekte Interpunktion und ein Schreibfehler). Hast Du keine anderen Sorgen?
    Check mal dieses Zitat aus Wikipedia:
    Die Republik Botsuana [bɔˈtsu̯aːna] (offizielle deutsche Schreibweise laut Ständigem Ausschuss für geographische Namen,[1] deutschem Auswärtigem Amt und Eidgenössischem Departement für auswärtige Angelegenheiten[2]), nach botsuanischer und angelsächsischer Schreibweise Botswana, ist ein Binnenstaat im südlichen Afrika.
    Im Duden steht es auch in der neuen Schreibweise:
    Treffer in der Duden-Suche
    Bot|su|a|na; -s: Staat in Afrika.
    Ich habe, wie Du am Twitter Eintrag rechts sehen kannst, es bis vor kurzem auch anders geschrieben.
    Hoffentlich legen sich Deine Bedenken.
    Grüße aus Hamburg
    Kay

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