Malawi – Sambia

In Malawi, das 15. Land auf unserer Reise gilt es den weiteren Routenverlauf festzulegen: Über Mosambik und Zimbabwe oder Sambia und Botsuana. Schnell steht fest – in Mugabes Schurkenstaat lassen wir keinen müden Dollar, also auf Richtung Sambia. Unser toller Schlafplatz für zwei Nächte: Lake Malawi. Der See mit Sandstrand ist riesig, wunderschön und mit perfekter Badewassertemperatur – man sollte nur vermeiden zu dicht neben Krokodilen oder Nilpferden zu plantschen. Der nächste Stopp: Lilongwe, in der Malawischen Hauptstadt steht hoffentlich unsere letzte Reparatur für die Reise an: Der Reifen hinten rechts wackelt wie ein Lämmerschwanz, das Radlager muss raus. Auf einem Campingplatz zu reparieren, ohne Spezialwerkzeug – mittlerweile ein Klacks für uns. Bernd ist ein richtiger Buschschrauber geworden, sieht dank Bart auch genau so aus.

Diese kurze Zwangspause hat ein Gutes: Wir treffen unsere alten Reisekameraden Natalie, Willi, Klaas und Donald. Das freudige Wiedersehen hat allerdings einen bitteren Beigeschmack: Claus, der unseren Bulli mittlerweile über 1000 Kilometer am Seil hinter sich hergezerrt hat und seit Sudan mit uns fährt, ist der geplante Sprint durch die nächsten Länder viel zu schnell, möchte mit den anderen weiter fahren und die Sehenswürdigkeiten in Ruhe genießen. Schade, aber verständlich, schließlich ist er an Fußball so interessiert wie wir an Wasserballett.

Mit einem komischen Gefühl geht es morgens weiter, irgendwie fehlt etwas – das dachte sich wohl auch Jo, voller Trennungsschmerz hat er seinen Pass in Claus’ Auto liegen gelassen – blöd, dass ihm das erst kurz vor der Sambia-Grenze einfällt. Zwei Mann mit dickem Hals (Kay und Bernd), einer – verlegen Erklärungen stotternd (Jo), machen wir uns auf den Rückweg. Das nächste Bier geht auf den Kameramann. Rund drei Stunden kostet uns der Umweg, bei über 100 Tagen Fahrzeit eigentlich nicht der Rede wert, endet die kurze Verzögerung am Abend in einem Drama: Australien spielt gegen Deutschland und wir hängen im Sambianischen Nichts. Entweder gibt es Strom oder einen Fernseher, die geschickte Kombination aus beiden lässt sich einfach nicht auftreiben. Und genau die drei Stunden vom Vormittag fehlen, um die nächste große Stadt, Lusaka, zu erreichen. Die Zeit vergeht: Anpfiff, eine halbe Stunde gespielt, die Uhr tickt und wir brettern durch die Nacht. Plötzlich ein Schrei: „Fernseher,“ Kay ist aus seiner Starre erwacht: „Bernd, Stopp! Hier gibt es Fussi.“ Ein Rätsel wie Kay die briefmarkengroße Glotze in seinem Dämmerzustand überhaupt hat sehen können. Völlig aufgeregt lässt Bernd das Fernlicht an und leuchtet erstmal die Kneipe aus: Rund 30 Schwarze drängeln sich um die winzige Flimmerkiste. Mit unserem Auftritt wird das Spiel für die Afrikaner allerdings zur Nebensache, alle Blicke gehen in unsere Richtung – Stille. Erst der Urschrei des bärtigen Bernd „Germany, Germany“ lässt das Eis schmelzen. Plötzlich grölen alle Farbigen mit uns um die Wette, gratulieren zum tollen Spiel und machen Fotos von uns.

Nach einer eiskalten Nacht geht es am nächsten Morgen sehr früh weiter. Das Ziel – trotz knappen Zeitkontos – die Victoria-Falls. Passend zum Sonnenuntergang erreichen wir das wirklich sehenswerte Weltnaturerbe, aber mit 20 Dollar pro Nase ist es leider auch echt teuer.

Anstatt uns in Livingstone zu vergnügen, fahren wir noch weiter nach Kasungula, um noch in der Nacht über die Grenze nach Botsuana zu kommen. Blöderweise vergaß der gefragte Afrikaner zu erwähnen, dass die auf dem Weg liegende Fähre nur bis sechs Uhr übersetzt. Die Grenzstadt, voller Lkw, erinnert, in ihrer nächtlichen Verkommenheit, an den „Titty Twister“ aus Tarantinos Film „From Dusk till Dawn“. Immer wieder kommen Schwarze an unseren Bulli, um uns zu warnen: Blut werden wir wohl nicht lassen, aber unsere Wertsachen würden in der Nacht einen empfindlichen Aderlass erfahren. Wir riskieren nichts, kehren um und suchen uns ein paar Kilometer entfernt einen sicheren Schlafplatz.

Früh morgens geht es auf die Fähre über den Zambezi, nicht ohne vorher noch einmal von den Behörden zur Kasse gebeten zu werden: Road Tax wird fällig. Am Ende kostet uns die drei Tage durch Sambia stolze 270 Dollar, wir fühlen uns abgezockt.

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3 comments to Malawi – Sambia

  • Jan

    1 bis 2 Berichte + Abschlussbericht müßten noch fehlen, oder? *sehnsüchtigdraufwarte*

  • Kay

    Du hast absolut Recht… Wir sind busy damit, hoffe, sie bald online zu haben…

  • Jan

    Oh, Kay auch schon wieder in D? Du sitzt doch sicher Sonntag beim Endspiel D-Holland in Johannesburg im Stadion, oder ?