<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#" xmlns:ymaps="http://api.maps.yahoo.com/Maps/V2/AnnotatedMaps.xsd">

<channel>
	<title>Vom Kiez zum Kap &#187; Ägypten</title>
	<atom:link href="http://vom-kiez-zum-kap.com/category/agypten/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://vom-kiez-zum-kap.com</link>
	<description>Just another WordPress weblog</description>
	<lastBuildDate>Mon, 12 Jul 2010 10:04:54 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Fähre von Assuan nach Wadi Halfa</title>
		<link>http://vom-kiez-zum-kap.com/2010/04/fahre-von-assuan-nach-wadi-halfa/</link>
		<comments>http://vom-kiez-zum-kap.com/2010/04/fahre-von-assuan-nach-wadi-halfa/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 11:13:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://vom-kiez-zum-kap.com/?p=199</guid>
		<description><![CDATA[<p>Immer montags startet die Personenfähre vom ägyptischen Assuan nach Wadi Halfa im Sudan. Auf ins Fährbüro, 70 Euro kostet die Karte pro Person. Das Ticket fürs Auto, 267 Euro, können wir erst im Hafen lösen. Vorausgesetzt wir bekommen die nötigen Papiere. Als erstes gilt es eine Bestätigung vom Traffic Court zu besorgen. Das Problem: Selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://vom-kiez-zum-kap.com/wp-content/uploads/2010/04/Blog-Pic13.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-200" title="Blog-Pic13" src="http://vom-kiez-zum-kap.com/wp-content/uploads/2010/04/Blog-Pic13-290x300.jpg" alt="" width="290" height="300" /></a>Immer montags startet die Personenfähre vom ägyptischen Assuan nach Wadi Halfa im Sudan. Auf ins Fährbüro, 70 Euro kostet die Karte pro Person. Das Ticket fürs Auto, 267 Euro, können wir erst im Hafen lösen. Vorausgesetzt wir bekommen die nötigen Papiere. Als erstes gilt es eine Bestätigung vom Traffic Court zu besorgen. Das Problem: Selbst die Stasi hat ihre konspirativen Wohnungen nicht besser getarnt, als die Ägypter diesen Behördenbau. Irgendwie blöd, schließlich muss jeder Tourist den Beleg zur Unfallfreiheit bei der Ausreise mit dem Auto vorweisen. Mit Hilfe eines Taxifahrers finden wir den richtigen Weg, landen mit der Bestätigung in der nächsten Behörde, der Traffic Police, den Wagen abmelden. Gewohntes Bild, viele Schalter, statt in Schlangen stehen die Leute in Trauben an. Unser Glück: Hilflose Touristen bekommen eine Extra- behandlung, wir dürfen hinter die Schalter, um unsere Angelegenheiten abzuwickeln. Unsere Papiere verschwinden in den Aktenbergen, einer Altpapiersammlung gleich.</p>
<p>Maria hat sich dieses Theater erspart, kommt erst abends mit dem Nachzug aus Kairo. Ihre Augenverletzung ist gut verheilt, so können wir die Weiterreise in den Sudan zu dritt antreten.</p>
<p>Montag, acht Uhr, wir stehen am Hafen und warten auf Mr. Salah aus dem Fährbüro. Ohne Hilfe wird es auch hier schwer den Papierkram zu regeln. Zoll, Stempel, Fahrzeugpapiere, alles muss in gewohnter Manier abgearbeitet werden. Kurz nach Mittag sind wir mit allem fertig, bereit für die Verladung der Autos. Neben unserem betagten Bulli warten der Toyota von Claus, der Land Rover von Natalie und Donald und die Motorräder von Daniel und Detlef. Leidensgenossen. Unsere Taktik: Maria und Natalie entern die Fähre, sichern uns auf dem Oberdeck mit Decken und Planen einen Platz an der frischen Luft. Nur so lassen sich die nächsten 20 Stunden auf dem Nasserstausee einigermaßen überstehen.</p>
<p>Gegen drei Uhr ist es endlich soweit, die Autos werden verladen, nicht auf die Personenfähre, sie kommen auf eine kleine Schute mit Motor. Über abenteuerliche Rampen rumpelt der Bus seitlich auf die, nicht viel breiter als eine Wagenlänge kleine Fähre. So zumindest der Plan: Tatsächlich schießt die eine Rampe beim Befahren unter dem Reifen davon, unser Bulli neigt sich bedenklich und hängt halb auf der Fähre und halb auf Land, streckt ein Rad weit in die Luft, fast wie ein Elefant bei der Fußpflege. Große Aufregung. Mit Sandblechen von Donald und Teppichrollen aus der Schiffsladung schaffen wir es eine Behelfsrampe zu bauen. Um eine kleine Delle am Schweller reicher, steht der Bus am Ende sicher an Bord.</p>
<p>Die Personenfähre erinnert eher an ein Flüchtlingsboot, überall Gepäck, viel zu viele Menschen, grausame Toiletten. Zumindest ist im Fahrpreis eine Mahlzeit enthalten, Hähnchenkeule mit Bohnen und Reis. Lecker. Die Nacht an Deck ist skurril, wie die Ölsardinen schlafen wir unter einem wunderschönen Sternenhimmel. Obwohl schlafen, ist zu viel gesagt, dämmern trifft es wohl eher – das Deck ist so hart, dass man das Gefühl hat, die Hüfte verschmilzt mit dem Metall, ständig stolpert jemand über uns und es stinkt unglaublich nach Fuss. Um zwölf Uhr mittags erreicht die Fähre den Hafen von Wadi Halfa. Diese Landzunge mit Steg als Hafen zu bezeichnen zeugt von Selbstbewußtsein. Unsere Autos sollen erst am nächsten Tag kommen, die Schute darf ohne Radar nicht in der Nacht fahren. Am Ende warten wir fünf Tage auf den Bulli, Sturm, Feiertage und Zoll verhindern unsere schnelle Weiterfahrt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://vom-kiez-zum-kap.com/2010/04/fahre-von-assuan-nach-wadi-halfa/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Asyut – Assuan</title>
		<link>http://vom-kiez-zum-kap.com/2010/03/asyut-%e2%80%93-assuan/</link>
		<comments>http://vom-kiez-zum-kap.com/2010/03/asyut-%e2%80%93-assuan/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 21:39:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://vom-kiez-zum-kap.com/?p=189</guid>
		<description><![CDATA[<p>Der Polizeiclub von Asyut, unser unfreiwilliges Nachtlager am Nil, erklärt zumindest warum es so viele Polizisten gibt: Ein gepflegtes Restaurant, ein toller Sportplatz und eine traumhafte Lage. Der ägyptische Schutzmann weiß, wie es sich privilegiert leben lässt.</p>
<p>Für uns geht es weiter Richtung Luxor: Zu unserem eigenen Erstaunen erst einmal ohne Polizeieskorte. Nach rund fünf Kilometern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://vom-kiez-zum-kap.com/wp-content/uploads/2010/03/Blog-Pic12.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-193" title="Blog-Pic12" src="http://vom-kiez-zum-kap.com/wp-content/uploads/2010/03/Blog-Pic12-290x300.jpg" alt="" width="290" height="300" /></a>Der Polizeiclub von Asyut, unser unfreiwilliges Nachtlager am Nil, erklärt zumindest warum es so viele Polizisten gibt: Ein gepflegtes Restaurant, ein toller Sportplatz und eine traumhafte Lage. Der ägyptische Schutzmann weiß, wie es sich privilegiert leben lässt.</p>
<p>Für uns geht es weiter Richtung Luxor: Zu unserem eigenen Erstaunen erst einmal ohne Polizeieskorte. Nach rund fünf Kilometern ist Schluss mit der neu gewonnenen Freiheit, Polizeisperre. Gewohntes Bild: Viel Gerede, bis ein Pick Up mit vier Bewachern voraus fährt, mit 40 km/h. Nervig, man fährt durch eine wunderschöne Gegend und hat die ganze Zeit den Bremsklotz vor der Nase. Was soll’s, Ungeduld hat in Afrika nichts zu suchen, also zuckeln wir brav hinter her. Und Überraschung, an der nächsten Sperre geht es ohne Beschützer weiter. Verstehe einer die Ägypter. Anhand der Uniformen können wir mittlerweile eine grobe Einteilung der einzelnen Polizisten machen.<br />
Braune Uniform, ohne Abzeichen: braucht Hilfe beim Anziehen<br />
Braune Uniform, mit Abzeichen: darf eine Kalaschnikow auf Touristen richten<br />
Blaue Uniform, mit einem Balken: kennt jemanden, der Englisch spricht<br />
Blaue Uniform, mit einem Stern: spricht genau so viel Englisch, um für Verwirrung statt Aufklärung zu sorgen.</p>
<p>Wir nutzen den unbeobachteten Moment für eine Kaffeepause am Nil. Unbeobachtet? Kaum geparkt ist das halbe Dorf bei uns zu Gast. Händeschütteln, Kauderwelsch, Fotos machen, Babys, Esel und Hunde streicheln ­– es dauert, bis es weiter geht. Offensichtlich zu lange, an der nächsten Kontrolle große Aufregung, wo waren wir nur so lange? Klar, dass das so mit uns nicht weiter geht, also wieder vier Mann zur Bewachung hinter her. Rund 50 Kilometer vor Luxor sind wir auch die letzten nervigen Gesellen los, den Rest der Strecke scheint man uns alleine zu zutrauen.</p>
<p>In Luxor (6.653 Kilometer seit Hamburg) landen wir in einem kleinen Hotel direkt am zentralen Tempel. In der alten Stadt am Nil stolpert man über viele antike Sehenswürdigkeiten und viele Touristen. Klar, dass alle die gleichen Pfade entlang trampeln. Ausgeschlafen geht es ins Tal der Könige, früher Nachmittag und überraschend wenig los. Schnell wird klar warum: Zu heiß für Massentourismus, 42° C und wir haben die Gräber für uns alleine. Genau genommen den Besuch von drei, denn der Eintritt von rund elf Euro erlaubt nur diesen kleinen Ausflug in die Unterwelt. Wer mehr sehen möchte, muss auch mehr Eintrittskarten kaufen. Für ein kleines Trinkgeld gibt’s den Tipp die Gräber von Thutmes III, Tausert und Setnakht und Ramses III zu besuchen. Die 50 Cent haben sich gelohnt, wunderschön bemalte Reliefs, nur bei Thutmes könnte man fast auf die Idee kommen, die Malereien seien neu mit dem Edding gezogen.</p>
<p>Die Fähre in den Sudan wartet nicht, weiter geht’s. In Assuan finden wir ein kleines Hotel in den Straßen des Basars. Ein Name steht nicht am Eingang, für vier Euro die Nacht verzeihen wir diese Kleinigkeit, den Zustand der Gemeinschaftstoiletten nicht. Egal, wir bleiben nur drei Tage. Assuan ist für lange Zeit die letzte Möglichkeit ein Bier zu trinken. Der Sudan liegt trocken und glaubt man den anderen Reisenden gibt es nicht einmal einen Schwarzmarkt für Alkohol. Neben Bier für uns gibt es Stahlketten und Schlösser für den Bus. Nach dem unser Bulli in Jordanien aufgebrochen wurde, sichern wir die Türen jetzt mit schwerem Gerät. Eine lange Kette innen zwischen den Vordertüren, eine kurze außen zwischen Schiebe- und Beifahrertür.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://vom-kiez-zum-kap.com/2010/03/asyut-%e2%80%93-assuan/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dahab – Kairo – Asyut</title>
		<link>http://vom-kiez-zum-kap.com/2010/03/dahab-%e2%80%93-kairo-%e2%80%93-asyut/</link>
		<comments>http://vom-kiez-zum-kap.com/2010/03/dahab-%e2%80%93-kairo-%e2%80%93-asyut/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 20:52:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://vom-kiez-zum-kap.com/?p=173</guid>
		<description><![CDATA[<p>Das Rote Meer hat viele Gesichter – wer im Massentourismus von Hurgarda landet blickt in eine hässliche Fratze, gut dass wir, statt im klimatisierten Reisebus, im luftigen Bulli unterwegs sind, denn der bringt uns nach Dahab auf die Sinai-Halbinsel – hier gibt es zumindest ein paar Wohlfühloasen. Wir liegen entspannt auf weichen Teppichen am Strand, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://vom-kiez-zum-kap.com/wp-content/uploads/2010/03/Blog-Pic091.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-176" title="Blog-Pic09" src="http://vom-kiez-zum-kap.com/wp-content/uploads/2010/03/Blog-Pic091-290x300.jpg" alt="" width="290" height="300" /></a>Das Rote Meer hat viele Gesichter – wer im Massentourismus von Hurgarda landet blickt in eine hässliche Fratze, gut dass wir, statt im klimatisierten Reisebus, im luftigen Bulli unterwegs sind, denn der bringt uns nach Dahab auf die Sinai-Halbinsel – hier gibt es zumindest ein paar Wohlfühloasen. Wir liegen entspannt auf weichen Teppichen am Strand, das Feuer brennt – Bier löscht den Durst von unseren drei Kehlen. Drei? Ja, richtig gelesen, wir sind jetzt zu dritt, wie geplant haben wir Maria aufgegabelt. Maria ist für zwei Monate an Bord des kleinen Bullis. Ein Nachteil hat das Verwöhnprogramm in Dahab, es muss irgendwann enden, sonst fällt die Weiterfahrt zu schwer. Bevor es zurück auf die Straße geht, geht es erst einmal unter Wasser: Es ist wirklich unglaublich, auf Land – Wüste. Nur Romantiker (Kay) können dieser trost- und tierlosen Gegend was abgewinnen, steckt man den Kopf aber unter Wasser haut einen die Farbenexplosion geradezu um: Unglaublich viele, gutgelaunte Fische faszinieren mit ihrem lebendigen Treiben. Gut das keiner so richtig nach unserem Tauchschein fragt. Die Fahrt durch Sinai fängt zwar in den Bergen schön an, endet aber langweilig Richtung Suezkanal, nur die chaotischen Polizeikontrollen sorgen für etwas Abwechselung: Einmal wollen sie unsere Pässe, bei der nächsten den Führerschein, um dann einen Blick in den Bulli zu werfen. Warum auch immer.</p>
<p><a href="http://vom-kiez-zum-kap.com/wp-content/uploads/2010/03/Blog-Pic101.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-184" title="Blog-Pic10" src="http://vom-kiez-zum-kap.com/wp-content/uploads/2010/03/Blog-Pic101-290x300.jpg" alt="" width="290" height="300" /></a>Kairo: 5.672 Kilometer nach dem Start in Hamburg erreichen wir die erste afrikanische Hauptstadt: Unser Reiseführer spricht von 18 Millionen Einwohnern. Die vielen Menschen sind wahrscheinlich ein Grund für die ungewöhnliche Verkehrsführung. Um die Massen irgendwie am fließen zu halten, sind ganze Häuserzeilen mit Brücken überspannt.<br />
Wir finden in dem ganzen Chaos ein kleines Hotel, nicht weit weg vom Ägyptischen Museum. Rund 14 Euro kostet das Einzelzimmer, mit eigenem Bad. Neben den Pyramiden gibt es einen weiteren Grund für den Umweg, es gilt das Visum für den Sudan zu besorgen. Gar nicht so einfach, der erste Anlauf scheitert – der nette Beamte möchte sich vergewissern, ob wir auch rechtschaffend sind. Im Klartext: Für die Einreise ist ein Empfehlungsschreiben der Deutschen Botschaft nötig, leider hat die schon dicht. Schade, denn die nächsten beiden Tage geht auch nichts – heiliger Freitag. Am Sonntag, im Ausland arbeiten unsere Staatsangestellten an diesem Tag, gibt es das fehlende Papier. Problemlos geht es in der sudanesischen Botschaft weiter, um 100 Dollar und zwei Passbilder pro Nase ärmer, erhalten wir die Visa nach einem weiteren Tag Wartezeit.</p>
<p>Einen Vorteil hat die Zwangspause: Maria hat sich am Auge verletzt, muss in einem Krankenhaus behandelt werden. Gut, dass das hier in Kairo passiert und nicht irgendwo im Sudan.</p>
<p>Die Pyramiden sind zwar faszinierend, viel überraschender ist aber ihre Lage. Naiv vermutet man sie in den unberührten Weiten einer malerischen Wüste – tatsächlich kann man sie aber vom Zentrum aus, mit einem Taxi, besuchen – je nach Verhandlungsgeschick kostet das keine fünf Euro. Kairos Moloch verschluckt allmählich diese unglaublichen Baudenkmäler, bedauerlich.</p>
<p><a href="http://vom-kiez-zum-kap.com/wp-content/uploads/2010/03/Blog-Pic11.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-178" title="Blog-Pic11" src="http://vom-kiez-zum-kap.com/wp-content/uploads/2010/03/Blog-Pic11-290x300.jpg" alt="" width="290" height="300" /></a>Sechs Tage Kairo reichen, es geht weiter Richtung Luxor – ohne Maria. Ihr Auge ist schlimmer verletzt, als anfangs vermutet. Der Entschluss steht – sie soll ihr Auge weiter in Kairo schonen, kommt dann direkt mit einem Nachtzug nach Assuan, dem Startplatz unserer Fähre in den Sudan. Gute Entscheidung, denn der erste Versuch in Ägypten im Bus zu schlafen, endet unter der Obhut der Polizei. Bis zu acht Polizisten stehen mit Kalaschnikows um uns herum und beraten was mit uns zu machen ist. Das Problem: Eigentlich dürften wir gar nicht da sein, uns fehlt der nötige Polizeischutz für eine Fahrt entlang des Nils. Am Ende ist es drei Uhr Nachts bis wir im Bus liegen, unser Schlafplatz: Der Polizeiclub in Asyut. Halb Acht, Morgentoilette nach einer viel zu kurzen Nacht unter den Blicken von sieben Polizisten – wir haben schon mehr gelacht.</p>
<p>Nicht der erste Moment den Humor zu verlieren, uns wird der Diesel knapp. An den Tankstellen entlang des Nils herrscht entweder gähnende Leere oder großes Gedrängel. Je nach dem ob der Selbstzünderkraftstoff aus den Zapfhähnen sprudelt oder nicht. Wir stellen uns zweimal in einer Schlange an und geben zweimal auf. Zu nervig – ständig drängelt sich jemand vor, oder es werden knallhart 2000 Liter Fässer gefüllt. Mit dem letzten Tropfen Sprit aus unseren Reservekanistern erreichen wir eine einigermaßen freie Tankstelle. Gerettet.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://vom-kiez-zum-kap.com/2010/03/dahab-%e2%80%93-kairo-%e2%80%93-asyut/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

